Pressestimmen

 

 

Konzert-Rezension "Christian Elsässer Jazz Orchestra" k1, Traunreut

"Experimentell, originell und sensationell"

Kirsten Benekam, Traunreuter Anzeiger, 01. März 2017

 

(...) "Ganz besonders gelungen sind auch die sich gegenseitig beflügelnden Co-Produktionen mit Veronika Zunhammer. Die in München lebende, studierte Jazz-Sängerin liefert zu Elsässers Kompositionen gleich zweierlei: Die perfekt dazu passende oktavenreiche Jazz-Singstimme – unbestritten eine der schönsten Klangfarben im Gesamtklang des Orchesters – und die zum musikalischen Thema passenden Texte."

 

 

Konzert-Rezension "Mélange Salon" k1, Traunreut

"In die Seele der Musik geschlichen"

Kirsten Benekam, Traunreuter Anzeiger, 08. Juni 2016

 

"... Veronika Zunhammer begeisterte einmal mehr mit allergrößter stimmlicher Wandlungsfähigkeit. Sie scheint die Fähigkeit zu besitzen, sich in die Seele der Musik zu schleichen, sie in tiefstem Herzen zu erkennen und komplett darin aufzugehen. Dass ihr Gesang fachlich auf höchstem Niveau einzuordnen ist, bleibt unbestritten. Das können viele, einzigartig ist aber ihre Gabe zu teilen, ihr Innerstes im Gesang nach außen zu kehren und zwar ohne Schnörkel, immer lächelnd und wohltuend nach am Zuhörer."

 

 

Konzert-Rezension, Jazzclub in der Mitte, Reutlingen

"Sterne im Advent"

Jürgen Spiess, Reutlinger General-Anzeiger,  13. Dezember 2016

 

"... Im Mittelpunkt steht aber stets Veronika Zunhammer. Sie gehört zu jener Sorte Sängerin, der die Verbindung von Inhalt, Präsentation und Musik wunderbar gelingt. Zudem beweist sie ein ausgesprochenes Gespür für große Songs anderer Komponisten..."

 

 

Konzert-Rezension, Kirche in Obermichelbach

"Vom Klischee befreit"

Reinhard Kalb, Nürnberger Nachrichten, 06. Dezember 2016

 

"...Und allerspätestens bei "Es wird scho glei dumpa" zerschmelzen die Herzen der Zuhörer vor Rührung. Gerade das Zusammenspiel dieser unverwüstlichen Melodie mit jazzigen Begleitpatterns, die Begegnung von herzig naivem Dialekt mit der Suggestion verrauchter Jazzkeller befördert eine ganz spezifisch weihnachtliche Innigkeit."

 

 

Konzert-Rezension "Weihnachtssterne am Jazzhimmel" k1, Traunreut

"Destillierter Weihnachtszauber"

Kirsten Benekam, Traunreuter Anzeiger, Dezember 2015

 

"... Es ist verblüffend wie Zunhammer schon beim Betreten der Bühne und noch bevor sie überhaupt den Mund aufmacht, die Gunst und große Sympathie der Konzertbesucher gewinnt.

(...) Das Lächeln des Echopreisträgers Christian Elsässer, wenn er spielt oder zuhört, steckt nicht nur seine Musikerkollegen an, sondern dringt auch bis in die hinterste Reihe des Saals und verbreitet, ebenso wie Zuhammers Stimme weihnachtlichen Frieden. Riesenapplaus. Mehrere Zugaben und die Hoffnung auf ein baldiges Wiederhören klangen beim Verlassen des Studios nach."

 

 

 

Konzert-Rezension "Weihnachtssterne am Jazzhimmel" k1, Traunreut

Wolfgang Schweiger, Traunsteiner Tagblatt, Dezember 2015

 

(...)"Mit "Weihnachtssterne am Jazzhimmel" spielten sie eine CD ein, die sich, wie eigentlich zu erwarten war, wer Veronika Zunhammers bisheriges Schaffen verfolgt hat, wohltuend von der Masse der jährlichen Weihnachts-CDs abhebt und damit nicht nur Jazzfans erfreuen dürfte.

(...)

Kurzum, ein feines Konzert, das einem die wahre Bedeutung von Weihnachten unaufdringlich wieder nahe brachte."

 

 

 

Konzert-Rezension "Departure" mit Trio Travels, k1 Traunreut

"Aufbruch und Heimkehr"

Wolfgang Schweiger, Traunsteiner Tagblatt, 16.05.2015

 

(...)"Allesamt Eigenkompositionen, die, ob mit treibenden Samba-Rhythmen oder stimmungsvollen Musette-Walzer-Klängen auf Fahrt gebracht, von dem Trio mit filigranster Transparenz, satter Dynamik und vibrierender Spannung gespielt wurden. Herausragend war auch die Zugabe des begeistert aufgenommen Konzerts, die wunderschöne von Zunhammer komponierte Ballade „In mir brennt a Feuer“."

 

 

 

 Konzert-Rezension "Weihnachtssterne am Jazzhimmel", 17.12.14, Kulturforum Fürth

Sabine Rempe, Nürnberger Nachrichten, 19.12.2014

 

Unverfroren und voller Gefühl

Sängerin Veronika Zunhammer und ihre Bandkollegen begeistern im Kulturforum

Glanzpunkte mit unverhoffter Frische: Veronika Zunhammer lässt Weihnachtssterne am Jazzhimmel" leuchten und sorgt mit ihren exzellenten Musikerkollegen für ein wunderbares Erlebnis im Kulturforum.

In der Fachliteratur wird das Phänomen "Last-Christmas-Allergie" noch viel zu wenig beachtet. Doch es gibt Linderung. Das Heilmittel für gequälte Ohren mit Kitschpfropfen heißt Veronika Zunhammer.

Der jungen Vokalistin, die im Chiemgau aufwuchs und heute in München lebt, gelingt im kleinen Kufo-Saal ein Kunststück. Wenige Konzertminuten nur, dann ist jeder versöhnt, der auf den üblichen gefühligen Weihnachtssong-Mix mit Unwohlsein reagiert. Ihre Stimme verführt mit der Art von Natürlichkeit, die aus intensiver Arbeit erwächst und aus dem Selbstverständnis, genau das zu tun, was in diesem Moment richtig klingt. Ungekünstelt und glasklar wird bei ihr, was allzu oft mit Zuckerguss verkleistert daher kommt.

Mit Veronika Zunhammer steht ein hochkarätiges Quartett auf der Fürther Bühne. Dank Christian Elsässer am Piano und Henning Sieverts am Bass sind gleich zwei ECHO-Preisträger dabei, dazu gesellt sich Schlagzeuger Fabian Rösch. Gemeinsam haben sie die aktuelle CD der Sängerin "Weihnachtssterne am Jazzhimmel" eingespielt. Zunhammer verrät: "Für die Aufnahmen in einem Studio des Bayerischen Rundfunks haben wir die heißesten Tage im Juli dieses Jahres erwischt." Vertrautes wie "Leise rieselt der Schnee" steht auf dem Programm und hat plätzlich einen mitreißenden Beat. Elsässer lässt buchstäblich die Flocken tanzen, und das alte Kinderlied ist erleuchtet.

Unverfroren ist im schönsten Sinne, was den Klassikern widerfährt. Friedrich Spees "Zu Bethlehem geboren", das zu Beginn des 17. Jahrhunderts zum ersten Mal erklang, erlaubt sich als von Herzen fröhliche Swingnummer daherzukommen. Von berührender Innigkeit ist die alte Weise "Es wird scho glei dumpa", weil sie schlicht bleiben darf - obwohl sie virtuos interpretiert wird. Auch neue Nummern sind dabei, Eigenkompositionen von Zunhammer, die eine wundersame Brücke schlägt zwischen den Zeiten etwa, in denen Joseph von Eichendorff sein Weihnachtsgedicht schrieb, und unseren Tagen. Doch Zunhammer glückt noch mehr, selbst die Vertonung eigener Texte gelingt ihr mit der gleichen Wahrhaftigkeit, die die anderen Lieder auszeichnet.

Auch Kufo-Programmchefin Annette Wigger habe nicht mehr als das erste Lied vor dem Engagement der Formation gekannt, verrät Veronika Zunhammer ihren Zuhörern. Voll Vertrauen auf das, was kommen mag, habe sie trotzdem die "Weihnachtssterne am Jazzhimmel" auf den Spielplan gesetzt.

Was für eine weise Entscheidung.




CD-Rezensionen "Weihnachtssterne am Jazzhimmel"


"Gefühlvoll, nicht kitschig."
Medienhaus Bauer, Marl, 9.12.14


"Das Album liefert mit seinen detailverliebt arrangierten und entspannten Jazzklängen einen wirklich stimmungsvollen Soundtrack zur Adventszeit und zum Fest der Freude."
www.echte-leute.de, 6.11.14

 

"Die Jazzbegleitung und Zunhammers charakterstarke Stimme überdecken nie die Schlichtheit und Schönheit der traditionsreichen Originale. Höhepunkte: die im Dialekt gesungenen Titel, allen voran das Kärntner „Werst mei Liacht ume sein“.

Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA), 16.12.14

 

"Es gibt eine Menge überraschender Momente in Veronika Zunhammers Weihnachts-CD zu entdecken!"
in music, Ute Bahn, Dez. 14

 

"Die Vertonung eines Eichendorff-Gedichts („Weihnachten“) oder die Tradierung von Händels „Tochter Zion“ ins Jazz-Idiom muss man erst mal so feinfühlig-natürlich hinlegen wie die Band von Veronika Zunhammer."
Jazzpodium 12,14 / 1,15




CD-Rezension des Albums "Weihnachtssterne am Jazzhimmel"

Ulrich Habersetzer, Bayerischer Rundfunk, August 2014

 

Weihnachten ist so eine Sache. Es kommt jedes Jahr, vier Wochen vorbereitet durch den Advent und dann findet man bis Silvester nicht heraus aus dem Weihnachtstrubel und dem Feiertagsstress.

Bei all dem Lärm der "staden Zeit" gibt es ihn aber doch, den magischen Moment. Augenblicke, in denen man hingerissen ist vom Zauber von Weihnachten.

Eigentlich geht es um diese Momente, die stillen und ehrlichen, in denen Weihnachten intensiv und erfüllt ist.

So wie der Gesang von Veronika Zunhammer. Hört man ihre klare, ungekünstelte Artikulation, wie sie die Worte formt, die Töne erklingen lässt, ist man angesteckt von ihrer Natürlichkeit. Was sie singt, zum Teil in authentischem bayerischen Dialekt, meint sie so, und man glaubt es ihr.

Eine Weihnachts-CD ist auch so eine Sache. Es gibt etliche im Jazz, manche zuckersüß-kitschig, manche provokant und übertrieben sperrig, viele irgendwo zwischendrin, oft als Verkaufsschlager konzipiert.

Bei Veronika Zunhammer ist es anders. Am Anfang stand ein Lied: "Es wird scho glei dumpa", von ihr arrangiert und als Weihnachtsgruß 2013 an Freunde per E-Mail verschickt. Die Resonanz war groß und positiv. Durch die Begeisterung eines Freundes aus Veronikas Traunsteiner Heimat nahm die Idee zu einer ganzen CD Konturen an.

Diesem Projekt ging eine anstrengende und wechselhafte Zeit voraus. Nach dem Gesangsstudium in München zog Veronika Zunhammer 2011 zum Masterstudium für ein Jahr nach Basel, von dort für ein Jahr als Dozentin nach Köln und anschließend, um einige Erfahrungen reicher, zurück nach München.

Für ihre Weihnachts-CD gründete die Sängerin eine neue Band. Ihre Zusammenarbeit mit dem ECHO-prämierten Pianisten und Komponisten Christian Elsässer setzt sie hier fort, neu mit dabei sind Kontrabassist Henning Sieverts und Schlagzeuger Fabian Rösch. Sieverts zählt zu den renommiertesten Bassisten Europas, erfolgreich mit eigenen internationalen Projekten und gefragter Sideman. Rösch ist ein ehemaliger Studienkollege von Veronika Zunhammer aus ihrer Münchner Zeit und bereichert seit einiger Zeit die pulsierende Berliner Jazzszene.

Auf dieser CD sind sie prägende Instrumental-Stimmen, die Freiräume als Solisten bekommen und als einfühlsame Begleiter den Gesang tragen.

In der Liedauswahl und deren Bearbeitung gelingt Veronika Zunhammer, gemeinsam mit Christian Elsässer, der Spagat zwischen Bekanntem und Unbekanntem, zwischen subtil-überraschenden Einfällen und der Erfüllung von weihnachtlichen Erwartungen.

Ihre Eigenkompositionen beschreiben die kindliche Vorfreude auf Weihnachten, die hoffnungsvolle Aussicht auf das neue Jahr, aber auch das Gefühl der Leere eines einsamen und gar nicht frohen Festes.

Die ausgewählten Weihnachtsklassiker bekommen ein neues Gewand: "Leise rieselt der Schnee" knistert vor Spannung, mit elektrisierendem Beat und einer wirbelnden Pianofigur, bei der man die Schneeflocken tanzen sieht. "Süßer die Glocken nie klingen" pulsiert im afrokubanischen Groove mit Elsässer als packendem Solisten. "Tochter Zion" wird in einen Fünf-Viertel-Takt gedehnt und "Zu Bethlehem geboren" ist eine flotte Swing-Nummer.

Leise Glanzpunkte der CD sind das Stück "Weihnachten", die äußerst kunstvolle Vertonung des gleichnamigen Gedichtes von Joseph von Eichendorff, und die drei Duos. "Es wird scho glei dumpa" von Veronika Zunhammer und Christian Elsässer mit Intimität und Intensität musiziert. Als afrikanisch inspirierte Hymne nur mit Schlagzeug und Stimme erklingt "Stille Nacht, heilige Nacht".

Der heimliche Höhepunkt ist Veronika Zunhammers Version von "Werst mei Liacht ume sein". Dieses in Deutschland weitgehend unbekannte Kärntner Weihnachtslied von Günther Mittergradnegger und Gerhard Glawischnig singt sie nur begleitet vom Kontrabass. Ein magischer Moment, wie sich Stimme und Bass umspielen, ganz zart, ganz fein, ganz schlicht. So wie diese besonderen Augenblicke an Weihnachten und für diese gibt es Veronika Zunhammers Weihnachtsmusik.

 

 

 

Portrait: "Vom Chiemgau in die Jazz-Welt"

Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung, 6.6.2013

 

Das Veronika Zunhammer Trio ist zurück im Jazzclub Unterfahrt

 

München - Bodenständigkeit beißt sich oft mit dem Beruf des Jazzmusikers: Schon zum Studium muss man meist hinaus in die Welt, später gehört Tingeln fast immer zum Handwerk. Von all dem kann auch Veronika Zunhammer ein Lied singen, buchstäblich, denn sie hat zwar auch Pianistin und Komponistin gelernt, ist aber hauptberuflich Jazzsängerin. Da kommt man herum, im Falle Zunhammers bis nach China (Shanghai) oder in den Kongo (Kinshasa), vor Kurzem auch zum "Young Artists Festival" auf die griechische Insel Samos.

Was nicht nur physisch, sondern auch mental ein weiter Weg ist für eine, die mit bayerischer Volksmusik aufgewachsen ist. Ein Einfluss, zu dem sie bis heute steht: Zunhammer schreibt und singt auch mal auf Bairisch. "Rückenwind" heißt zum Beispiel ein Stück auf dem Debütalbum "Fußspuren" ihres Trios. Genau wie klassische Jazz-Songs oder eine Henry-Mancini-Nummer - es spiegeln sich eben auf einem Erstlingswerk meist die Lebensstationen.

Das bedeutet bei Veronika Zunhammer das Jazzgesangsstudium in München, zunächst an der Neuen Jazz School, dann an der Hochschule für Musik und Theater in München. Aber auch das 2011 und 2012 darauf gesetzte Kompositions-, Gesangs- und Produktionsstudium in Basel. Inszwischen finden sich auch Einflüsse ihres aktuellen Wohnortes Köln. Da lebt inzwischen auch das einstige Münchner Wunderkind Christian Elsässer, nicht nur am Klavier ihr Begleiter. Der Trio-Auftritt (mit Saxofonist Matthieu Bordenave) an diesem Donnerstag in der Unterfahrt ist wohl nur der Auftakt für ein regelmäßiges Wiedersehen in der alten Heimat: Ihr gemeinsames Orchester-Projekt - auch das soeben als CD erschienen - ist prädestiniert für den Bigband-Montag.

 

 

 

Konzert-Rezension: "Vertrackte Rhythmen und anspruchsvolle Soli"

im K1 am 6.7.2014

Wolfgang Schweiger, Traunsteiner Tagblatt / berchtesgadener-anzeiger.de, 10.7.2014

 

(...) Unterstützt wurde das Christian Elsässer Orchestra an diesem Abend von der in Traunwalchen aufgewachsenen Sängerin Veronika Zunhammer, die als studierte Jazzsängerin und -komponistin mit ihrer Musik inzwischen weit in der Welt herumgekommen ist. Eine erstklassige Interpretin, die es mit ihrer so wandlungsfähigen wie ausdrucksstarken Stimme mühelos schaffte, Songs wie Paul Simons »American Tune« oder der Rodgers/Hart- Komposition »With a song in my heart« ihren ganz persönlichen Stempel aufzudrücken. Voller Swing, farbig und facettenreich war auch ihre Version des Kärntner Volkslieds »A Liab brennt oft heasser (als Feier und Sunn)«, und dass sie auch eine gute, einfühlsame Texterin ist, bewies sie noch mit ihrem Song »Just the stars« (Musik: Christian Elsässer) über eine erste »richtige« Begegnung zweier Liebender, bei der nur die Sterne Zeugen sind. (...)

 

 

 

Konzert-Rezension: "Veronika Zunhammer Trio" im K1 am 12.1.2013

Hans Schelling, Traunreuter Anzeiger / chiemgau-online.de, 17.1.2013

 

Brillanz, Charisma, Leidenschaft

 

"Traunreut. Die in den Vorankündigungen zu diesem Konzert von Veronika Zunhammer, Christian Elsässer und Matthieu Bordenave gemachten Versprechungen waren nicht übertrieben. Wie die drei Vollblutmusiker an diesem Abend im K1-Studio miteinander musizierten, war schlichtweg atemberaubend.

 

Hier wurde Musik höchst professionell, aussagekräftig und auf außerordentlich hohem Niveau dargeboten die wohl niemand unberührt ließ. Und dies auf eine so bescheidene, introvertierte Art, dass einem das Herz aufging.

(...)

"Song of life" und "I love you" waren zum Beispiel solche Kompositionen, die Veronika Zunhammer mit gut ausgebildeter und hervorragend sitzender Stimme eindrucksvoll interpretierte. Erst recht gelang dies der Sängerin mit ihren Eigenkompositionen wie zum Beispiel "Fußspuren" oder "Rückenwind", die sie besonders ergreifend sang.

(...)

Veronika Zunhammer brillierte mit Scatpassagen die den Rezensenten an einen Meister dieses Genre, nämlich Bobby McFerrin, erinnerten. Auch die unisono mit dem Tenorsaxophon gesungenen Kompositionen rissen das Publikum immer wieder zu Zwischenapplaus hin. (...) Die rollenden Klavierakkorde, das meisterhafte Saxophonspiel boten der Sängerin einen prächtigen Klangteppich über dem sich ihr Gesang wunderbar entfalten konnte.

(...)

Für den Berichterstatter und sicher auch das Publikum war dieses Konzert ein beglückendes Erlebnis um dessen baldige Wiederholung die Künstler und K1-Leiter Thomas Kazianka eindringlich gebeten werden."

 

 

CD-Rezension des Albums „Fußspuren“

Ulrich Habersetzer, BR, Februar 2012

 

Fußspuren im Ohr

 

„Diese Musik hinterlässt Spuren. Eine klare, kühle Musik, in der ein heißer Kern funkelt. Es können Fußspuren im kristallklaren Schnee einer Vollmondnacht sein, oder Spuren am Sandstrand unter glitzerndem Sternenhimmel. Musik mit Weite, das spürt man gleich, ehrliche Musik, die eine Aussage, ein Inneres hat. Musik, die etwas möchte, etwas mitteilt, etwas erzählt.

Gesungen von einer Stimme deren Weite einen mitzieht, einsaugt und gefangen nimmt. Die Stimme gehört Veronika Zunhammer, eine junge Sängerin aus Bayern mit ganz unterschiedlichen Einflüssen. Von bayerischer Volksmusik bis künstlerischer Jazz-Vokalise reicht ihr Erfahrungsschatz.

Ihre Debut-CD „Fußspuren“ zeigt diese Einflüsse, nicht im undefinierbaren Stil-Gemisch, sondern in homogenem kammermusikalischen Jazz.

(...)

Der Sound dieses Trios wird bestimmt durch die Stimme. Sie hat eine filigrane Strahlkraft, technisch brillant und leidenschaftlich feurig. Diese Stimme macht das Trio einmalig.

 

Egal ob sie einen Henry-Mancini-Klassiker singt oder auf bayerisch vom „Rückenwind“ erzählt. Diese unbedingte Klarheit, diese von Herzen kommende Ehrlichkeit, das sind Dinge, die Musik großartig sein lassen.

Das Veronika Zunhammer Trio hinterlässt Spuren, Fußspuren im Ohr. Spuren, denen man als Hörer gerne folgt.“

 

 

 

Rezension eines Konzerts in Traunreut vom 10. März 2011 

Magdalena Lauber, Traunreuter Anzeiger, 17. März 2011

 

Facettenreiche, klare und kraftvolle Stimme

 

„(...)die selbstbewusste, junge Künstlerin verstand es, mit ihrer facettenreichen, unverwechselbaren Stimme zu spielen, ihre herausragende Musikalität und ein besonderes Gespür unter Beweis zu stellen und so die Herzen ihrer Zuhörer für sich zu gewinnen.“

 

„Mühelos gelingt ihr dabei auch der Wechsel zwischen den verschiedenen Sprachen: Von bayerisch über englisch und französisch bis hin zum Spanischen brachte sie den Zuhörern ihre, wie sie es nennt, „Herzensstücke“, nahe.“

 

„(...)beeindruckte das Publikum durch ihr beachtliches Stimmvolumen und eine große Bandbreite verschiedener musikalischer Stilrichtichtungen.“

 

„Beim Singen eigener Kompositionen (...) nahm sie das Publikum mit in ihre eigene Welt, gewährte ihm tiefe Einblicke in ihr Leben und sorgte mit ihrer samtweichen, einfühlsamen und warmen Stimme für wahres Gänsehaut-Feeling.“