Pressestimmen
Konzert-Rezension: "Veronika Zunhammer Trio" im K1 am 12.1.2013
Hans Schelling, Traunreuter Anzeiger / chiemgau-online.de, 17.1.2013
Brillanz, Charisma, Leidenschaft
"Traunreut. Die in den Vorankündigungen zu diesem Konzert von Veronika Zunhammer, Christian Elsässer und Matthieu Bordenave gemachten Versprechungen waren nicht übertrieben. Wie die drei Vollblutmusiker an diesem Abend im K1-Studio miteinander musizierten, war schlichtweg atemberaubend.
Hier wurde Musik höchst professionell, aussagekräftig und auf außerordentlich hohem Niveau dargeboten die wohl niemand unberührt ließ. Und dies auf eine so bescheidene, introvertierte Art, dass einem das Herz aufging.
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"Song of life" und "I love you" waren zum Beispiel solche Kompositionen, die Veronika Zunhammer mit gut ausgebildeter und hervorragend sitzender Stimme eindrucksvoll interpretierte. Erst recht gelang dies der Sängerin mit ihren Eigenkompositionen wie zum Beispiel "Fußspuren" oder "Rückenwind", die sie besonders ergreifend sang.
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Veronika Zunhammer brillierte mit Scatpassagen die den Rezensenten an einen Meister dieses Genre, nämlich Bobby McFerrin, erinnerten. Auch die unisono mit dem Tenorsaxophon gesungenen Kompositionen rissen das Publikum immer wieder zu Zwischenapplaus hin. (...) Die rollenden Klavierakkorde, das meisterhafte Saxophonspiel boten der Sängerin einen prächtigen Klangteppich über dem sich ihr Gesang wunderbar entfalten konnte.
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Für den Berichterstatter und sicher auch das Publikum war dieses Konzert ein beglückendes Erlebnis um dessen baldige Wiederholung die Künstler und K1-Leiter Thomas Kazianka eindringlich gebeten werden."
Interview mit Veronika Zunhammer: "Lebensmut meets Jazz"
Sebastian Geiger, Landshuter Zeitung, 26.4.2013
Lebensmut meets Jazz
Jazzsängerin Veronika Zunhammer über ihr heutiges Benefizkonzert
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Landshuter Zeitung: Sie beschreiben Ihre Zusammenarbeit mit Christian Elsässer und Matthieu Bordenave als "Herzblutprojekt". Wie viel Zeit investiert man in so etwas?
Veronika Zunhammer: Eigentlich arbeitet man täglich an so einem Projekt. Wenn nicht direkt, dann im Kopf. Das fängt schon bei den musikalischen Überlegungen an: Welche Stücke spielen wir, welche Stücke aus dem eigenen Fundus kommen dazu? Hauptsächlich werden wir heute im Salzstadel eigene Lieder spielen, aber das Publikum wird auch verschiedene Jazzstandards zu hören bekommen. Außerdem gibt es da noch ein Tiroler Volkslied, das wir präsentieren.
LZ: In der Jazzmusik gibt es viele Spielarten. Wo würden Sie Ihre Musik einordnen?
VZ: Meine Stücke sind nicht reiner Jazz. Ich bediene mich auch aus dem Pop- und dem Singer-Songwriter-Genre. Ein wichtiges Merkmal sind die bayerischen Texte, die in einigen der Lieder vorkommen. Dadurch sind auch die Melodien der Stücke melodiös und eingängig. Von unseren Konzerten her wissen wir, dass wir damit nicht zur Jazzfans ansprechen, sondern auch Hörer, die vorher noch nie auf einem Jazzkonzert gewesen sind.
LZ: Wo genau liegen dann Ihre musikalischen Einflüsse?
VZ: Es ist eine Mischung. In München habe ich Jazzgesang studiert, deshalb hat er natürlich einen großen Einfluss. Mich beeinflusst aber auch die klassische Musik. Dann ist da noch die bayerische Volksmusik, mit der ich aufgewachsen bin und die Popmusik, die ich als Jugendliche gehört habe.
LZ: Wie sind Sie mit Christian Elsässer und Matthieu Bordenave zusammengekommen?
VZ: Das war an der Musikhochschule. Ich habe Christian einfach gefragt, ob er in meiner Band spielen will. Dadurch, dass wir Drei keine klassische Besetzung mit Rhythmusgruppe haben, eröffnen sich viele Möglichkeiten - fast ein wenig wie Kammermusik. Wir sind gleichwertige Gesprächspartner, jeder übernimmt Rhythmus- und Soloteile. Das ermöglicht auch schöne Improvisationen, und so ergeben sich viele Freiheiten.
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CD-Rezension des Albums „Fußspuren“
Ulrich Habersetzer, BR, Februar 2012
Fußspuren im Ohr
„Diese Musik hinterlässt Spuren. Eine klare, kühle Musik, in der ein heißer Kern funkelt. Es können Fußspuren im kristallklaren Schnee einer Vollmondnacht sein, oder Spuren am Sandstrand unter glitzerndem Sternenhimmel. Musik mit Weite, das spürt man gleich, ehrliche Musik, die eine Aussage, ein Inneres hat. Musik, die etwas möchte, etwas mitteilt, etwas erzählt.
Gesungen von einer Stimme deren Weite einen mitzieht, einsaugt und gefangen nimmt. Die Stimme gehört Veronika Zunhammer, eine junge Sängerin aus Bayern mit ganz unterschiedlichen Einflüssen. Von bayerischer Volksmusik bis künstlerischer Jazz-Vokalise reicht ihr Erfahrungsschatz.
Ihre Debut-CD „Fußspuren“ zeigt diese Einflüsse, nicht im undefinierbaren Stil-Gemisch, sondern in homogenem kammermusikalischen Jazz.
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Der Sound dieses Trios wird bestimmt durch die Stimme. Sie hat eine filigrane Strahlkraft, technisch brillant und leidenschaftlich feurig. Diese Stimme macht das Trio einmalig.
Egal ob sie einen Henry-Mancini-Klassiker singt oder auf bayerisch vom „Rückenwind“ erzählt. Diese unbedingte Klarheit, diese von Herzen kommende Ehrlichkeit, das sind Dinge, die Musik großartig sein lassen.
Das Veronika Zunhammer Trio hinterlässt Spüren, Fußspuren im Ohr. Spuren, denen man als Hörer gerne folgt.“
Rezension eines Konzerts in Traunreut vom 10. März 2011
Magdalena Lauber, Traunreuter Anzeiger, 17. März 2011
Facettenreiche, klare und kraftvolle Stimme
„(...)die selbstbewusste, junge Künstlerin verstand es, mit ihrer facettenreichen, unverwechselbaren Stimme zu spielen, ihre herausragende Musikalität und ein besonderes Gespür unter Beweis zu stellen und so die Herzen ihrer Zuhörer für sich zu gewinnen.“
„Mühelos gelingt ihr dabei auch der Wechsel zwischen den verschiedenen Sprachen: Von bayerisch über englisch und französisch bis hin zum Spanischen brachte sie den Zuhörern ihre, wie sie es nennt, „Herzensstücke“, nahe.“
„(...)beeindruckte das Publikum durch ihr beachtliches Stimmvolumen und eine große Bandbreite verschiedener musikalischer Stilrichtichtungen.“
„Beim Singen eigener Kompositionen (...) nahm sie das Publikum mit in ihre eigene Welt, gewährte ihm tiefe Einblicke in ihr Leben und sorgte mit ihrer samtweichen, einfühlsamen und warmen Stimme für wahres Gänsehaut-Feeling.“